Droht unseren Hovis jetzt "Knast"?

Zwinger-AufbauFr, 18. Mai 2012 - In einem siebenstündigen Arbeitseinsatz haben Manfred, Andreas und Henning heute die Bromet-Zwingeranlage aufgestellt. Jetzt können wir unsere Hovis endlich situationsbezogen mal getrennt voneinander "wegsperren", ohne dass sie damit Stress haben.

Der Doppelzwinger ist acht Meter breit, zwei Meter tief und zwei Meter hoch. Jeder Hund hat eine Fläche von acht Quadratmetern für sich sowie eine Hütte, wenn er sich völlig zurückziehen will. Formal ansprechend ist die gut belüftete, überdachte Konstruktion mit ihren Holzwänden und Metall-Elementen auch. Unsere fleißigen Handwerker kommentierten, manche Kinder in Deutschland seien schlechter untergebracht.

Natürlich droht unseren zwei pelzigen Kameraden keine Dauerhaft. Wir wechseln nicht in eine Zwingerhaltung. Ein ordentlicher Zwinger hat aber klare Vorzüge: etwa wenn Hausputz angesagt ist, Feiern mit vielen Gästen stattfinden oder Joschi Megastress hat, weil Bailey läufig ist und er seine Halbschwester nicht decken darf. Letzteres war überhaupt der Grund, warum wir uns zur Anschaffung des Systems entschlossen. Joschi dreht in Baileys Stehtagen völlig durch. So verständlich das auch ist - er hat schließlich die "Lizenz zum Babymachen" - so wenig angenehm ist das für uns und die beiden Tiere.

Unsere vormals völlig ablehnende Haltung gegenüber Zwingern haben wir revidiert. Auch wenn wir selbst unbedingt mit unseren Hunden sozuzusagen in "Wohngemeinschaft" zusammenleben wollen, haben wir erfahren, dass auch gegen eine reine Zwingerhaltung nichts einzuwenden ist, wenn ein paar Bedingungen erfüllt sind: der Zwinger muss groß genug sein und der Hund muss täglich Freilauf sowie ausreichend Beschäftigung mit seinen Bezugspersonen in Spiel, Sport oder Arbeit haben. Also: Joschi und Bailey werden nicht zu "Zwingerhunden" umfunktioniert. Sie bleiben das, was sie sind: unsere liebsten tierischen Lebensgefährten.

Herzlichen Dank an Manfred, Andreas und Henning für die tatkräftige Hilfe, ebenso an Horst Nowak für die vorbereitenden Geländearbeiten und die vorgesehene Renaturierung des Innenhof-Rasens. Ein Extra-Dankeschön geht an die Mädels: Sabine, Walli und Martina haben tagelang die Hölzer geölt. Und wer behauptet, der Schorsch hat wieder mal nix gemacht: Verantwortung tragen und Aufsicht führen ist auch ein wichtiger Job.Schlusspunkt

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