Jahresrückblick: 2012 – ein tolles Jahr!

Mo, 31. Dez 2012 – Im Leben mit unseren zwei Hovawarten war 2012 das bislang ereignisreichste Jahr. In einem Reigen von Highlights ragen Fortschritte im Sport  und Joschis „Karriere“ als Vererber heraus. In meinem ganz persönlichen Jahresblick fasse ich das Wichtigste zusammen.

Zucht

Für Joschi brachte 2012 vor allem „Girls, Girls, Girls“. 4 mal kam er als Deckrüde zum Einsatz. Er ist jetzt 18-facher Vater – und ein weiterer Wurf ist für Februar in Erwartung.

Mit Paula von der Rumesburg aus dem Allgäu und Alina von den Isartalern aus der Oberpfalz brachte Joschi jeweils sechs temperamentvolle Welpen, die bei den Welpenabnahmen unseres Zuchtverbandes mit sehr erfreulichen Testergebnissen auf sich aufmerksam machten. Von den sieben Welpen, die die Verpaarung mit Danja vom Vögele Hof (Zwinger von der Wolfser Höhe) brachte, schaffte eine Hündin die kritischen ersten Tage leider nicht. Ihre sechs Geschwister erfreuen sich indessen bester Gesundheit und entwickeln sich prächtig. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse bei ihnen die Welpenabnahme bringen wird.

Ebenso wie die Deckakte zuvor verlief auch die Hochzeit mit Mountain Dew Galadhriel („Gaithlynn“) aus Holland bilderbuchmäßig. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir in einigen Tagen positive Nachrichten über ihre Trächtigkeit erhalten.

Wir freuen uns sehr darüber, dass die Züchterfamilien unseren Rüden für ihre erstklassigen Hündinnen auswählten. Joschi hat das in ihm gesetzte Vertrauen immer wieder durch Triebstärke, Zielstrebigkeit und Fertilität gerechtfertigt. Trotz seines mit Selbstbewusstsein einhergehenden hohen Temperaments nahm er alle Besucher mit ihren Hündinnen sehr freundlich an und ließ die Züchter bis zum „Erfolg“ nie lange warten. Hierzu haben die Züchter durch Vorstellung freundlicher und gelassener Hündinnen zum optimalen Deckzeitpunkt entscheidend beigetragen.

Die Begegnungen mit den erfahrenen Züchtern hat uns viele neue Erkenntnisse und menschlich angenehme Kontakte beschert. Wir danken auch herzlich für die freundliche Aufnahme bei unseren Welpenbesuchen. Wir konnten uns so persönlich von der guten Entwicklung der Nachkommen von Joschi und ihren jeweiligen wirklich guten Kinderstuben überzeugen.

Sehr gespannt sind wir darauf, die Familien der Kinder von Joschi kennenzulernen. Hierzu werden im Frühjahr die anstehenden Nachzuchtbeurteilungen (NZB) bieten. Wir wissen, dass die Züchter mit Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein die Familien für ihre Welpen auswählten. Gewiss bieten sie ihren Hunden ein glückliches und erfülltes Leben. Dennoch sind wir natürlich neugierig, selbst zu erleben, wie sich die „Kleinen“ machen.

Sport

Sportlich haben wir uns mit unseren Hunden 2012 deutlich weiterentwickelt. Zunächst festigte sich die Arbeit mit den Hovawartfreunden Coburg. Wir schätzen die Sportgemeinschaft aufgrund ihrer engagierten Arbeit und großen Kollegialität sehr. Thorsten Poppe hat als Schutzdiensthelfer und quasi Ausbildungsleiter (der er nicht sein will) weiter an Kompetenz gewonnen. Speziell für die Förderung der Hunde im Schutzdienst ist er mit seinem Können, Wissen und Einsatz ein echter „Standortvorteil“ für uns. Ich halte ihn für einen der derzeit besten Schutzdiensthelfer im Hovawart-Sport, weil er sehr differenziert auf jeden Hund mit seinen individuellen Eigenschaften eingeht und ihn so bestmöglich fördern kann. Unsere Hunde lieben ihn.

Im Fall von Joschi gilt das ebenso für Matthias Kock in Schleswig-Holstein. Joschi kennt ihn seit seinem ersten Schutzdienstlehrgang 2008 in Berlin. Weil wir unsere Ferien auf Fehmarn verbrachten, ergab sich die Gelegenheit, dass Joschi mal wieder mit seinem „alten Kumpel“ Matthias raufen durfte. Es ist schön zu erleben, wie die beiden miteinander „können“ und einfach dort weitermachen, wo sie ein Jahr zuvor zusammen aufgehört haben. Herzlicher Dank an die Sportkollegen von der SGV Heiligenhafen, die uns erneut freundlich aufgenommen haben und uns auf ihrem herrlichen Sportgelände mit trainieren ließen.

Für Sabine und Bailey war es zunächst eine Belastung, dass Lothar Metzdorf (Itzgrund) aus gesundheitlichen Gründen in seinem Engagement im Hundsport kürzer treten musste. Über mehrere Monate hinweg hatte Lothar die beiden aus dem „Tal der Ahnungslosen“ in Richtung Begleithundprüfung geführt. Für diesen Grundaufbau von Bailey und der damit verbundenen Ausbildung von Sabine sind wir Herrn Metzdorf sehr dankbar.

Der Spätsommer brachte dann für uns die „Entdeckung“ von Sabine Scherer. In ihr haben wir endlich die Trainerin gefunden, die uns mit unseren Hunden im Sport zu weiter gesteckten Zielen führen kann. Frau Scherer steht für hundgerechte, moderne Ausbildungs- und Erziehungsmethoden mit höchstem Anspruch an Exaktheit und Dynamik. Die Fortschritte, die wir in unseren wöchentlichen Trainingseinheiten erreichen, sind sichtbar. Bailey bestand im November die BH ohne Probleme – obwohl sie aufgrund der großen Aufregung ihrer Hundeführerin ihren aktuellen Leistungsstand bei weitem nicht zeigte. In diesem Jahr müssen Joschi und ich in der IPO zeigen, was wir inzwischen gelernt haben.

Als besondere Ehre empfinde ich es, dass unsere sportlichen Ambitionen unter anderem auch eine Einladung der Ortsgruppe Neustadt im SV mit sich brachten. Zwar ergab es sich im Spätherbst und Winter 2012 nur gelegentlich, dass Joschi und ich zusammen mit Thorsten Poppe und seinen Hunden beim SV mit trainieren konnten. Wir haben uns für 2013 jedoch fest vorgenommen, dies zu intensiveren und nach Möglichkeit sogar die eine oder andere Prüfung beim SV zu absolvieren, wenn wir diesen Leistungsstand erreichen.

Gesundheit

Wir sind dankbar dafür, dass unsere Hunde auch in diesem Jahr keine ernsthaften Erkrankungen und Verletzungen hatten. Veterinär Dr. Peter Beck und Physiotherapeutin Dagmar Müller-Heubner trugen kompetent dazu bei, dass aus kleineren Blessuren, Verspannungen und Wirbelblockaden gar nicht erst Probleme erwuchsen.

Sonstiges

Um allseitigen Stress in den Perioden der Läufigkeit von Bailey klein zu halten, sowie situationsbezogen die Hunde einmal „sicher verstauen“ zu können, haben wir eine geräumige Zwingeranlage gebaut. Die Hovis haben die ungewohnte Einrichtung gut angenommen und akzeptiert. Dies ist auch bei den Boxen der Fall, die uns ein Freund für unsere Diele baute. Diese mögen unsere Hunde so sehr, dass sie sich gerne freiwillig darin „verrollen“, wenn sie einfach mal ihre Ruhe haben wollen. Beide Neuerungen haben unsere Einstellung gegenüber „Käfigen“ verändert. Haben wir diese früher grundsätzlich abgelehnt, so wissen wir heute, dass Hunde solange kein Problem damit haben, solange sozialer Kontakt, Auslauf und Zuwendung nicht zu kurz kommen.
Schlusspunkt

 

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